Sennereien der Allgäuer Käsestraße

Ein wichtiger Teil unserer Kulturlandschaft

Zahlreiche Heumilch Sennereien gehören zur Allgäuer Käsestraße. Pro Jahr wird dort Milch von rund 2.500 Kühen zu Bergkäse und Co. verarbeitet. Die meist genossenschaftlich organisierte Kleinbetriebe beziehen die Milch von den Bauern aus der Umgebung. Dadurch können die traditionellen Strukturen des Westallgäus erhalten werden.

Was aber ist das Besondere am Käse von der Allgäuer Käsestraße? Ganz einfach – die Milchkühe bekommen ihr Futter von den einzigartigen Allgäuer Wiesen mit ihrer Vielfalt an Kräutern und Gräsern – ausschließlich als würzig-frisches Weidefutter im Sommer oder sonnengetrocknetes Heu im Winter. Dieses silofreie Futter gibt der Milch und damit dem Heumilchkäse einen einzigartigen und intensiven Geschmack.

Ob Allgäuer Emmentaler oder Allgäuer Bergkäse, ob Schnittkäse oder Weichkäse, alle Käsesorten sind nach handwerklicher, oft jahrhundertealter Tradition hergestellt. Die Sennereien haben allesamt einen Direktverkauf für ihre oftmals mehrfach prämierten Käsespezialitäten – täglich und meist sogar an Sonn- und Feiertagen.

Wie kommen die Löcher in den Käse?  Fragen rund um die Käseherstellung beantworten unsere Käsermeister/-innen gerne. Einige der Sennereien bieten zu regelmäßigen Terminen und/oder nach Absprache Führungen an.

 

Sennereien der Allgäuer Käsestraße:

Eine Übersicht aller Sennereien entlang der Allgäuer Käsestraße finden sie unter www.allgäuer-käsestrasse.de 

 

TIPP: SCHAUKÄSEN

Dem Senner über die Schulter schauen können Sie auch beim Schaukäsen in der Naturkäserei Maucher in Oberreute und Bergwies-Biokäserei Butterblume in Maierhöfen.